Aktuelles

Dezember 2023: Drittes Präsenztreffen in Karlsruhe

Sommer 2023: Workshops und Kongressbesuche

Zwischen Mai und September haben wir erste Ergebnisse der Basisdatenerhebung auf Veranstaltungen präsentiert. In Workshops diskutierten wir mit Akteuren verschiedener Fachrichtungen über Hürden und Möglichkeiten, Wissenschaft in die Praxis zu bringen oder die Messbarkeit von Be- und Entlastung von Pflegekräften. Bremer Pflegekongress, Hauptstadtkongress, Veranstaltung des Leibniz ScienceCampus „Digital Public Health“, Clusterkonferenz – wir haben uns auf Kongressen und anderen Veranstaltungen in den Bereichen Pflege, Technologien oder Gesundheit mit anderen Teilnehmenden angeregt ausgetauscht.

April 2023: Das zweite Präsenztreffen ETAP hat in Bremen stattgefunden.

Auf dem zweiten Präsenztreffen wurde die nächsten Schritte des Projektes diskutiert.

Februar 2023: Die ersten Sensorboxen sind im Stift Tilbeck instaliert!

 

November 2022: ETAP im Podcast

Unser Praxispartner hat einen hörenswerten Podcast gestartet, der über die aktuellen Entwicklungen im Projekt berichtet.

November 2022: Die T0-Befragung hat begonnen!

Um eine Ausgangsbasis zur Messung von Belastungen in der Pflege zu erhalten, wird in den beteiligten stationären Praxiseinrichtungen eine Befragungung des Pflegepersonals durchgeführt. Die Fragebögen sind per Post angekommen und sind bereit, verteilt zu werden. Wir hoffen auf einen hohen Rücklauf.

Oktober 2022: Infoveranstaltungen haben begonnen

Wir sind davon überzeugt, dass unser Projekt nur Erfolg haben kann, wenn wir von Anfang an die Pflegekräfte mitnehmen. Daher sind umfangreiche Informationsveranstaltungen in den Praxiseinrichtungen gestartet, bei denen das Projektteam den Mitarbeitenden der Pflege Rede und Antwort stehen.

19.07.2022: Erstes Projekttreffen in Präsenz im Stift Tilbeck

Beim Projekttreffen wurden die Szenarien für die Umsetzung konkretisiert.

04.07.2022: Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft

Am 04.07.2022 trafen sich Wissenschaft und Praxis im Stift Tilbeck, um Details zum Einbau der Technik im stationären Bereich zu besprechen.

15.06.2022: Die Sturzsensoren sind angekommen

Nach Klärung der letzten technischen Details kann der Einbau in den Einrichtungen starten.

22.02.2022: Pressemitteilung

KI-unterstützte Sturzsensoren im Pflegealltag

Kann künstliche Intelligenz (KI) – etwa durch die intelligente Auswertung von Daten von Sturzsensoren – helfen, den Pflegealltag zu erleichtern und die Arbeit zu entlasten? Am Institut Arbeit und Technik (IAT/Westfälische Hochschule Gelsenkirchen) untersucht ein interdisziplinäres Konsortium aus Sozialwissenschaften, Pflegewissenschaften, Gesundheitsökonomie und Medizininformatik in Zusammenarbeit mit Praxiseinrichtungen der ambulanten und stationären Langzeitpflege, ob und wie KI-Anwendungen zur Be- oder Entlastung von Pflegearbeit beitragen können.

Zum Kickoff des Projektes traf sich das Konsortium jetzt online. Das Projekt ETAP (Evaluation von teilautomatisierten Pflegeprozessen in der Langzeitpflege) wird vom Bundesministerium für Gesundheit über den Zeitraum von drei Jahren gefördert.

Im Projekt werden die Einführung von Sturzrisiko-Sensoren und zugehöriger Dokumentation unter Beteiligung von Pflege(fach)kräften in der ambulanten und stationären Langzeitpflege untersucht. Ziel ist es, den Umgang der Pflegekräfte mit diesen KI-Anwendungen im Pflegealltag zu erproben, um Effekte auf ihre Arbeitssituation zu messen und den Nutzen zu erheben. Die eingesetzte Technologie wird anhand der Untersuchungsergebnisse und in enger Abstimmung mit den Erfordernissen der Praxispartner und unter Berücksichtigung der ethischen und sozialen Implikationen weiterentwickelt und angepasst.

Der IAT-Forschungsschwerpunkt „Gesundheitswirtschaft & Lebensqualität“ ist verantwortlich für die Koordination des Projektes und die ELSI-Begleitforschung. Der IAT-Forschungsschwerpunkt „Arbeit und Wandel“ ist verantwortlich für die Analyse der Be- und Entlastungseffekte im Rahmen der Einführung des KI-Services, die Entwicklung von Handlungsempfehlungen sowie den Transfer der Ergebnisse in Wissenschaft und Praxis.

Am Projekt beteiligt sind neben dem IAT die Universität Bremen (IPP und CSL), die Unternehmen Future App Solutions Care und DHC Digital HealthCare-Systems und die Praxiseinrichtungen AWO Karlsruhe und Stift Tilbeck.